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Multifunktionales Schneidcenter für Bleche und Böden mit besonderem Ausmaß

Multifunktionales Schneidcenter für Bleche und Böden mit besonderem Ausmaß

Die Behälter und Sonderpressungen der Firma Slawinski sind europaweit gefragt – für den Zuschnitt des Unternehmens realisierte MicroStep eine multifunktionale CNC-Anlage für außergewöhnliche Anforderungen

Unternehmensprofil:

Slawinski & Co. GmbHIndustriestraße 1157076 SiegenDeutschland

Bereits seit 1914 ist die SLAWINSKI & Co. GmbH als Hersteller von maßgeschneiderten Böden für den Apparate-, Behälter- und Anlagenbau bekannt. Von Siegen und damit aus der Mitte Deutschlands beliefert das Unternehmen vom Kleinstbetrieb zum Weltkonzern europaweit alle Kunden, die Wert auf qualitativ hochwertige Produkte legen.

www.slawinski.de

Anlagenprofil:

DRM-PrSN 21001.60
  • Netto-Bearbeitungsfläche 14.000 x 6.000 mm
  • Bearbeitung von Behälterböden von
    500 bis 5.500 mm Durchmesser
  • R5 Rotator (120°) zur Schweißnahtvorbereitung und                         
    Behälterbodenbearbeitung mit vollautomatischer Kalibriereinheit
  • mSCAN®-Technologie von MicroStep zur präzisen Erfassung
    und Bearbeitung von Behälterböden (Ermittlung der Oberfläche
    des Behälterbodens mit einem Laserscanner, Kompensation der produktionsbedingten Abweichungen zur Idealkontur, Korrektur
    der Parameter und exaktes Setzen der Schneidpfade anhand
    des 3D-Scans)
  • Nadelmarkierer

Als Spezialist für Böden und Sonderpressteile realisiert die Slawinski & Co. GmbH seit mehr als 100 Jahren maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Kundenkreise. Die Produkte des Familienunternehmens sind europaweit bei Kleinstbetrieben und Weltkonzernen im Einsatz. Slawinski setzt dabei auf viel Erfahrung und modernste Maschinenlösungen. Für den Zuschnitt seiner Behälterböden und Bleche vertraut das Unternehmen auf eine einzigartige Plasmaschneidanlage von MicroStep mit einer außerordentlichen Portalbreite zum Schneiden von Fasen und Ausschnitten an Blechen und Behälterböden.

Flexibilität, Innovation und höchste Standards sind gefragt, wenn Kunden bei der Slawinski & Co. GmbH im nordrhein-westfälischen Siegen nach Lösungen fragen. Die maßgeschneiderten Böden und Sonderpressteile sind wegen ihrer Qualität für Behälter-, Apparate- und Anlagenbauer europaweit ein Begriff – auch in den USA, China oder Russland sind Slawinski-Produkte im Einsatz. In vierter Generation nutzen die rund 130 Mitarbeiter ihre Erfahrungen und neuste Technik für maßgeschneiderte und kundenindividuelle Projekte.

Hohe Anforderungen bei der Fertigung der unterschiedlichen Produkte

Die Auswahl der Endprodukte ist groß, jeder Boden ein Einzelstück. Aus Blechtafeln werden Ronden ausgeschnitten und nach Kümpeln, Bördeln, Drücken, Kanten und Oberflächenbearbeitung zu Klöpperböden, Korbbogenböden, gewölbten Böden und noch mehr. Geringste Abweichungen in Form oder Rauigkeit der Böden, die aus ferritischen, austenitischen Stählen und NE-Metallen gefertigt werden, sind inakzeptabel. Je nach verwendetem Material, Rauigkeit und Größe des Bodens sind Preise in fünfstelliger Höhe keine Seltenheit. „Wir liefern ein wichtiges Bauteil eines Druckbehälters für den Kraftwerksbau oder für Tanks mit chemischem Inhalt und höheren Drücken. Da muss die Qualität genauestens passen. Von den Zulassungen sind wir für den Weltmarkt aufgestellt“, erklärt der technische Leiter Rainer Jurreit.

Nachfrage nach Ausschnitten in Böden konnte nicht zufriedenstellend bedient werden

Trotz der hohen Qualität in der Produktion war der Fachbetrieb auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um auf veränderte Nachfragen noch besser reagieren zu können. „Die Nachfrage nach Ausschnitten in Böden wurde immer größer, diese konnten wir nicht zufriedenstellend bedienen“, sagt Geschäftsführer Konstantin Slawinski. „Seit 10 Jahren waren wir auf der Suche, haben uns viele Hersteller und Technologien angeschaut, auch Roboter. Das war aber aufgrund der Dimensionen der Böden nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben“, so Konstantin Slawinski. Schließlich werden Böden mit bis zu 5.400 mm Durchmesser hergestellt.

„Nach zehn Jahren Suche hatten wir erstmals das Gefühl, da ist jemand, der möchte etwas verkaufen, was er auch beherrscht.“

Auf der EuroBlech 2014 in Hannover stieß die Firma auf MicroStep. „Dort haben wir uns nach einer Anlage zum Bodenbrennen umgeschaut, wir wollten radiale Löcher schneiden. Mit unserer Anlage konnten wir nicht so Fasen, wie wir uns das vorgestellt haben. Da fiel uns MicroStep auf, die kannten wir vorher gar nicht“, blickt Alexander Fries, als Leiter Arbeitsvorbereitung hauptverantwortlich für die Vorauswahl der Technologie, zurück. Auf der Fachmesse präsentierte der Weltmarktführer im automatisierten Plasmaschneiden eine optimierte Version der MG Baureihe, die die Bearbeitung an Blechen, Rohren, Profilen und Behälterböden ermöglicht. Zudem wurde dort erstmals die neue, patentierte Technologie ABP® (Additional Beveling Process) vorgestellt, mit der nachträglich Schweißnahtvorbereitungen an bereits geschnittenen Bauteilen angebracht werden können (Zum Bericht).

Das Entscheidungsteam um Konstantin Slawinski, Alexander Fries, Rainer Jurreit und Andreas Finger (Leiter Produktion und Qualitätssicherung) überzeugte sich beim Besuch eines Kunden von MicroStep von den technologischen Möglichkeiten von MicroStep-Schneidlösungen bei der Behälterbodenbearbeitung. „Wir haben gesehen, dass es funktioniert. Nach zehn Jahren Suche hatten wir erstmals das Gefühl, da ist jemand, der möchte etwas verkaufen, was er auch beherrscht“, betont der Geschäftsführer.

MicroStep entwickelt Schneidcenter für exakte Konturen in Böden mit außerordentlichem Ausmaß

In Zusammenarbeit mit der Firma Slawinski entwickelte MicroStep ein innovatives System für die flexible und präzise Bearbeitung von Blechen und Behälterböden in besonderem Ausmaß. Die DRM Baureihe, eine multifunktionale Plasmaschneidanlage für härteste Anforderungen, wurde für den Behälterboden-Spezialisten um maßgeschneiderte Technologien erweitert. Ein spezieller Behälterbodenschneidtisch ermöglicht die Aufnahme von Böden von 500 mm bis 5.500 mm Durchmesser, eine Sonderausführung des MicroStep R5 Rotators das Fasenschneiden zum Beispiel für die Schweißnahtvorbereitung bis 120°. Die Blechbearbeitung ist mit dem gleichen Portal auf einer Arbeitsfläche von 14.000 x 6.000 mm möglich, ersetzt zusätzlich die ursprünglich eingesetzte Blechschneidanlage.   Exakte Konturen und hochpräzise Fasenschnitte bei Behälterboden ab sofort Standard  Eine absolute Neuheit ist der eigens integrierte ABP®-Laserscanner zur Erfassung der gesamten Oberfläche des Behälterbodens. Der 3D-Scan wird mit dem Schneidplan abgeglichen, Schwankungen des Ausgangsmaterials werden automatisch korrigiert. „Die ABP-Technologie haben wir eigens für das Thema Behälterbodenbearbeitung optimiert und mit unseren Ingenieuren und Programmierern den Bedürfnissen der Firma Slawinski angepasst. Mit dieser revolutionären Technologie sind exakte Konturen und hochpräzise Fasenschnitte bei Behälterboden ab sofort Standard“, sagt Andreas Kaiser. Während der gesamten Beratungs-, Konzeptions- und Projektierungsphase war der Leiter Key Account Management der MicroStep Europa GmbH in die Realisierung der Hightech-Schneidlösung involviert.

„Durch die Omnivalenz ist die Anlage täglich im Einsatz. Wir haben täglich Ausschnitte und hegen die Hoffnung, dass es noch mehr werden. Unser Vorteil: wir sind in der Lage, zwei, drei Tage vor Auslieferungstermin der Böden die Ausschnitte noch nachträglich einzubringen“, freut sich Konstantin Slawinski, der sich mit der Lösung sehr zufrieden zeigt: „Die Konturen zu brennen auf Blech oder Boden ist bei unserem begrenzten Raum das Optimum. Die Anlage ersetzt zwei Maschinen.“

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