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Mit der richtigen Technik ein Stück Geschichte aufleben lassen

Mit der Restauration des historischen Seglers Peking ist die Peters Werft betraut, bei der Blechbearbeitung kommt eine CombiCut Baureihe zum Einsatz

Mit der richtigen Technik ein Stück Geschichte aufleben lassen

Die Peters Werft restauriert mit der mehr als ein Jahrhundert alten „Peking“ ein Segelschiff für das Hamburger Hafenmuseum – dabei setzt die Werft auf MicroStep-Technologie

Publiziert 11.01.2018 | Erich Wörishofer

Mehr als 100 Jahre Geschichte auf 115 Metern Länge: das ist die Peking. Der Frachtsegler hat seit seiner Jungfernfahrt 1911 unzählige Länder und Meere unter verschiedenen Flaggen befahren. Zuletzt als Museumsschiff im New Yorker Hafen im Einsatz, wird sie nun in der Peters Werft in Schleswig-Holstein restauriert und soll später in Hamburg zu besichtigen sein. MicroStep-Technologie spielt bei der Restauration eine wichtige Rolle: denn die Peters Werft setzt bei der Metallbearbeitung unter anderem auf eine Plasma-Autogenschneidanlage der CombiCut Baureihe.

Deutsches Reich, Großbritannien, USA und Deutschland: die Flaggen unter denen der Viermaster „Peking“ segelte, seitdem er im Februar 1911 in der Hamburger Werft Blohm + Voss vom Stapel lief, sind nur eine kleine Dokumentation einer reichhaltigen Geschichte. Auch die Maße dieses Frachtseglers sind imposant mit 115 Metern Länge, beinahe 15 Metern Breite und auf 32 Segel verteilte 4.100 Quadratmeter Segelfläche. In seiner rund 100-jährigen Fahrtzeit befuhr das Schiff vor allem die Route zwischen Europa und Chile und diente als Frachter wie auch als Schulschiff. Zuletzt durften Besucher den historischen Segler im Hafen von New York bewundern.

Und bald gilt dies für die Touristen in Hamburg, denn der Viermaster findet den Weg nach Hause ins Hafenmuseum der Hansestadt. Der aufwendige Transport erfolgte im Juli 2017, der Liegeplatz wird voraussichtlich ab Ende 2019 gegenüber der Elbphilharmonie zu finden sein. Zuvor gilt es aber noch 115 Jahre Geschichte, Wind und Wetter aus dem Schiff zu polieren, bis es wieder strahlt. Das bedarf viel Technik, Erfahrung und Know-how. Dafür ist die Peters Werft GmbH verantwortlich. Das mittelständische Unternehmen bietet heute Kunden Neubau, Umbau oder Reparaturen gleichermaßen an – die Wurzeln der Werft gehen bis ins Jahr 1871 zurück.

Bei all ihren Arbeiten kann die Peters Werft auf MicroStep-Technologie vertrauen. Denn das traditionsreiche Unternehmen setzt auf eine Plasma-Autogenschneidlösung des Weltmarktführers im automatisierten Plasmaschneiden. Seit wenigen Wochen ist ein Schneidsystem der CombiCut Baureihe im schleswig-holsteinischen Wewelsfleth in Betrieb. Die extrem widerstandsfähige und robuste Ausführung ermöglicht die Bearbeitung von Flachmaterial auf einem 12.000 x 3.500 mm großen Brennschneidtisch. Durch den Einsatz des MicroStep R5 Rotators sind Fasenschnitte zum Beispiel für die Schweißnahtvorbereitung bis zu 50° möglich.

Das Segelschiff "Peking" 2010 in New York

Bevor die Peking nach Hamburg verschifft wurde, durften Besucher den historischen Segler im Hafen von New York bewundern. Jetzt wird dieser bei der Peters Werft restauriert.                 Quelle: Wikimedia Commons By Gryffindor

Die Peking vor der Peters Werft in Wewelsfleth im August 2017

Die Peters Werft restauriert mit der mehr als ein Jahrhundert alten „Peking“ ein Segelschiff für das Hamburger Hafenmuseum.                                                                                                     Quelle: Wikimedia Commons By --Nightflyer

 

Als Plasmastromquelle ist eine HiFocus 360i neo mit automatischer Gaskonsole sowie Contour Cut Speed Technologie vom deutschen Hersteller Kjellberg Finsterwalde im Einsatz. Die automatische, patentierte Kalibriereinheit ACTG® sorgt für präzise und wiederholbare Schnitte im Mehrschichtbetrieb. Durch einen zusätzlichen Autogensupport lassen sich auch höhere Materialstärken problemlos schneiden. Zudem wurde die multifunktionale Schneidanlage um eine CCD-Kamera zum Digitalisieren von Schablonen erweitert und um eine Technologie zur vollautomatischen Tintenstrahlbeschriftung.

Peters Werft setzt auf die CombiCut Baureihe von MicroStep

Die Peters Werft investierte in eine Plasmaschneidanlage der CombiCut Baureihe von MicroStep. Die Portalschneidanlage ermöglicht Fasenschneiden mittels Plasma-Rotator, autogenes Brennschneiden für höhere Materialstärken und vollautomatisches Tintenstrahlbeschriften.

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