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„3D-Schneidkopf und Bohranlage gaben den Ausschlag für MicroStep“

Zwei Portale und vielfältige Bearbeitungsoptionen auf einer außerordentlichen Arbeitsfläche: das Schneidystem beim Job-Shop-Center Prinzing

„3D-Schneidkopf und Bohranlage gaben den Ausschlag für MicroStep“

Für maximale Flexibilität in der Fertigung investierte die Prinzing Brennschneidtechnik GmbH in die CombiCut Baureihe mit zwei Portalen zum Fasenschneiden, autogenen Brennschneiden, Bohren, Gewinden, Senken und Markieren

Publiziert 31.07.2018 | Erich Wörishofer

Zur Erneuerung des Maschinenparks und um in der Produktion flexibler und schneller zu sein, suchte die MAP Prinzing Brennschneidtechnik GmbH mit Sitz in Baden-Württemberg nach einer neuen Schneidlösung. Fündig wurde das Lohnschneidunternehmen bei MicroStep: das Job-Shop-Center investierte in die CombiCut Baureihe – das multifunktionale Schneidsystem ermöglicht die 3D-Bearbeitung mit Plasmatechnologie, autogenes Brennschneiden, Bohren, Gewinden, Senken und Markieren auf zwei Portalbrücken.

Rund 50 Kilometer östlich von Stuttgart liegt die baden-württembergische Gemeinde Gingen an der Fils. In dem Ort, in dem in den 70er Jahren Fußball-Weltmeister Jürgen Klinsmann seine ersten Fußballschuhe schnürte, produziert und fertigt heute ein modern aufgestelltes Lohnschneidunternehmen. Auf die Erzeugnisse der MAP Prinzing Brennschneidtechnik GmbH vertrauen kleine Schlossereien wie auch große Stahlbauunternehmen. Dank jahrzehntelanger Erfahrung realisiert der Lohnschneider kleine Stückzahlen mit Losgröße 1 wie auch große Serien bis 500 – mittels innovativer Maschinen ist Prinzing Brennschneidtechnik auch für kurzfristige Aufträge bestens gerüstet. Diese werden in der Regel im Zweischichtbetrieb bearbeitet, bei Bedarf kann kurzfristig noch eine dritte Schicht eingesetzt werden.

Zu den Kernaufgaben des Blech-Service-Centers gehört das Anfertigen von Zuschnitten mittels Plasmatechnologie oder Autogentechnologie. So werden monatlich im Durchschnitt bis zu 300 Tonnen Rohmaterial umgesetzt. Hierzu hat Prinzing Brennschneidtechnik jüngst in ein multifunktionales Schneidsystem investiert, welches eine Vielzahl von Bearbeitungsoptionen ermöglicht.

Multifunktionale Schneidlösung zum Plasma- und Autogenschneiden  
Die MAP Prinzing Brennschneidtechnik GmbH mit Sitz in Baden-Württemberg entschied sich für eine Plasma-Autogenkombination der CombiCut-Baureihe. Das flexible Schneidsystem ermöglicht Plasma-Fasenschnitte, Autogenbrennzuschnitte, Bohrlöcher, Gewinde und Markierungen auf zwei Portalen.

Nach einer intensiven Suche nach der passenden Schneidlösung entschied sich die Geschäftsführung um Hans Prinzing für eine Plasma-Autogenkombination von MicroStep. Das Lohnschneidunternehmen investierte in die Baureihe CombiCut, die mit ihrem robusten Aufbau speziell für den präzisen Dauereinsatz beim Feinplasmaschneiden und Autogenbrennen entwickelt wurde.„Wir haben den gesamten Markt betrachtet und auch Vorführungen gehabt. Die Technologiekombinationen standen schon vorher fest. Den Ausschlag für MicroStep gab der 3D-Schneidkopf und die Bohranlage. Der Bohrer war der leistungsfähigste unter den Mitbewerbern“, blickt Hans Prinzing zurück.

So wurden bei der Firma Prinzing auf einem CNC-Brennschneidtisch von 24.000 mm x 3.000 mm Gesamtfläche zwei Portale integriert – für maximale Flexibilität in der Fertigung. Das erste Portal wurde ausgerüstet mit einem Plasma-Rotator zum Fasenschneiden zum Beispiel für die Schweißnahtvorbereitung bis zu 45°; inklusive Kalibriereinheit für prozesssichere Ergebnisse auch im Mehrschichtbetrieb. Als Plasmastromquelle steht eine HiFocus 360i neo vom deutschen Hersteller Kjellberg Finsterwalde zur Verfügung. Zum parallelen Brennschneiden von stärkeren Materialien wurden zwei Autogenbrenner integriert. Eine Bohrspindel ermöglicht die Zerspanung des Materials, so können Bohrlöcher bis 40 mm und Gewinde bis M33 realisiert werden.Auf Wunsch der Firma wurde zusätzlich ein vollautomatischer Werkzeugwechsler mit 16 Aufnahmen integriert, um das breite Bearbeitungsspektrum des Lohnschneiders abzudecken.

Die zweite Portalbrücke enthält ebenfalls einen Bohrsupport zum Bohren bis 40 mm, Senken und Gewinden bis M33. Zudem stehen drei weitere Autogenbrenner zum autogenen Brennschneiden sowie ein Nadelmarkierer zur Verfügung. „Bei der Inbetriebnahme gab es keine Probleme, obwohl ein bestehender Tisch integriert wurde und unsere Absauganlage. Mit der Performance sind wir auch zufrieden, das Bohren funktioniert gut“, sagt Hans Prinzing.

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